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Notizen aus der Unterwelt — Der kritische Blog von Klaus Baum :: www.klaus-baum.info

… eben hat er in einer Sondersendung der ARD die deutsche Bevölkerung davor gewarnt, Tomaten zu essen, denn diese führten infolge ihres  roten Farbstoffes zu einer Gehirnerkrankung, zu einem äußerst gefährlichen geistigen Sozialismus. Eigentlich sind es keine Dilettanten, allerdings auch keine Leistungsträger. .
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Westerwelle ist ein neoliberaler Spinner, ein Paranoiker …

12. Februar 2010 | Tags: Westerwelle, Anstelle, Tomaten, Bananen
… eben hat er in einer Sondersendung der ARD die deutsche Bevölkerung davor gewarnt, Tomaten zu essen, denn diese führten infolge ihres  roten Farbstoffes zu einer Gehirnerkrankung, zu einem äußerst gefährlichen geistigen Sozialismus. Anstelle von Tomaten empfiehlt Westerwelle Bananen.Ich empfehle hingegen das Taschenbuch für 8 Euro 90 von Thomas Wieczorek: Der verblödete

Die überbezahlten Dilettanten, die man fälschlicherweise auch als Leistungsträger bezeichnet.

9. Februar 2010 | Tags: Bananenrepublik, Dilettanten, Frikadelle, Bestraft
Eigentlich sind es keine Dilettanten, allerdings auch keine Leistungsträger. Es handelt sich vielmehr um Gesetzesbrecher, um willentliche, absichtsvolle Grundgesetzbrecher, die Millionen von Menschen um Milliarden von Euro betrügen, und dabei völlig straffrei ausgehen. Bestraft wird man aber hierzulande wegen einer Frikadelle, wegen eines Getränkebons, wegen dreier Maultaschen.

Sara Paretsky, die Krimalschriftstellerin mit dem Fokus auf Wirtschaftskriminalität erhält Unterstützung durch Roberto Scarpinato

8. Februar 2010 | Tags: Gesetzgeber, Fokus, Chefetagen, Verbrechen
Scarpinato: >>Die Auswüchse der Wirtschaftskriminalität in den Chefetagen der internationalen Konzerne, die die Weltwirtschaft bestimmen, verursachen weit größere und schwerer zu behebende Schäden als andere Verbrechen.<<Das eigentlich Schlimme daran besteht darin, dass die Gesetzgeber, also die Parlamente und Regierungen die Verbrechen auch noch legalisieren.http://www.fr-online.de/_em_cms/_globals/print.Siehe

Das Abstandsgebot

8. Februar 2010 | Tags: Arbeiter, Bedeutung, Angestellten, Abstand
Habe eben mit Hans-Olaf Henkel telefoniert und ihn nach der Bedeutung des Wortes Abstandsgebot gefragt. Er meinte, die Arbeiter und Angestellten sollen Abstand von Lohn und Gehalt nehmen.

Ein kurzer Beitrag von HAL9002, der die Propaganda-Technik der NeoCons auf den Punkt bringt (con man = Bauernfänger, Betrüger, Hochstapler, Trickbetrüger)

8. Februar 2010 | Tags: Beitrag, Armut, Diskussion, Faulheit, Gerichtsurteil
Würden wir über Fußball sprechen, dann müsste man der neolib. Mannschaft gratulieren.“- Ihr habt es mal wieder geschafft, die ganze Diskussion über Armut einfach umzudrehen und in eine über Faulheit umzumünzen.- Ihr habt es geschafft das ausstehende Gerichtsurteil im vorraus bereits anzugreifen.- Und Hohheit über die Stammtische habt ihr auch wieder.- Ihr habt einfach einen

Wo die wahre kriminelle Energie zu finden ist?

8. Februar 2010 | Tags: Allein, Alten, Hartz
Sie findet sich bei jenen, die im Hinblick auf Hartz IV vom Abstandsgebot reden, und damit meinen, dass die Hartz-IV-Sätze zu hoch sind. Allein das Wort Abstandsgebot ist eine Anmaßung. Dem Alten Testament zufolge sind die 10 Gebote göttlichen Ursprungs. Die Begriffskreationisten des deutschen neoliberalen Lagers suggerieren also mit dem Abstandsgebot, es sei vom Himmel [...]

Ein Witz-Artikel in der FAZ über Hartz IV und das Abstands”gebot”.

6. Februar 2010 | Tags: Hartz, Blind, Arbeitslosen, Arbeitslosigkeit, Guardian
http://www.faz.net/s/RubEC1ACFE1EE274C81BCD3621EF55Roberto J. De Lapuente: Tragisch ist, dass zu niedrige Löhne als unbehebbares Übel aufgefaßt werden – tragischer ist, die Kommentare zum Witzartikel zu lesen. Da hat jahrelange Indoktrinierung Früchte getragen. Man ist nun bereit, nicht mehr die Arbeitslosigkeit zu bekämpfen, sondern gleich die Wurzel allen Übels zu beschneiden

Zitate aus Ross Macdonald’s “Black Money”, erschienen 1965.

6. Februar 2010 | Tags: Blick, Auftrag, Archer, Bedingung, Ross
Kurze Vorbemerkung:Ich hatte im Sommer 1995 begonnen, einen Essay für den SDR – im Auftrag des damaligen Redakteurs Bernd H. Stappert – über Ross Macdoanld und seinen Detektiv Lew Archer zu schreiben. Hauptaspekt war  ”the inward eye”, der Blick, der nach Innen geht. Dieser Blick ist Bedingung von Selbsterkenntnis und Selbstreflexion. DIE ZEIT brachte

Worte der Woche

6. Februar 2010 | Tags: Dekade, Inkompetenz
Feynsinn aka Flatter über die deutsche Presse:>>Wer zu Schnitttchen und Schampus eingeladen werden will, muß sich in nächster Zukunft wohl einer Inkompetenz andienen, die den bereits hinreichend schmerzhaften Dummschrieb der letzten Dekade noch in den Schatten stellt.<<

Unterschriften gegen die Kopfpauschale. Lee van Cleef und Clint Eastwood, beide tätig als Kopfgeldjäger, schließen sich dem Protest gegen die Kopfgeldpauschale an. Es sei schließlich gefährlicher und aufwendiger einen Oberschurken wie Westerwelle zur Stre

5. Februar 2010 | Tags: Protest, Unterschriften, Appell, Kopfpauschale
03.02.10BewegungenBewegungen, Soziales, TopNewsÜber 26.000 Unterschriften gegen die Kopfpauschale in zwei TagenBündnis gegen schwarz-gelbe Kopfpauschalenpläne/ “Geringverdienende zahlen für die Entlastung der Besserverdienenden”/Online-Appell an Rösler, Schäuble und SeehoferBerlin, 03.02.2010. Gegen die gesundheitspolitischen Pläne der schwarz-gelben Koaltion

100 Tage Schwarz-Gelb

4. Februar 2010 | Tags: Arbeit, Regierung, Gelb, arbeit heute
Heute hörte ich im Radio, die Opposition, gemeint war die SPD, sei der Meinung, diese Regierung würde ihre Arbeit ganz schlecht machen. Ich finde, diese Regierung macht ihre Arbeit perfekt, nur hält sie sich nicht an ihr eigenes Programm, an das IN-DEN-RUIN-TREIBEN-Beschleunigungsgesetz.Es geht dieser Regierung darum, diese Republik finanziell total an die Wand zu fahren, [...]

Es gab in der Bundesrepublik eine Zeit, da lernten wir in der Schule, wie wichtig es sei, dass Nachricht und Kommentar getrennt werden müssten.

4. Februar 2010 | Tags: Deutschland, Nachricht, Bundesrepublik, Kommentar, bundesrepublik deutschland, Trennung
Uns wurde erzählt, diese Trennung sei vonnöten, wenn man aus den Erfahrungen des 3. Reiches etwas gelernt haben will. Im Stürmer, so hieß es, gab es die Trennung von Nachricht und Kommentar nicht. Vermutlich gab es sie auch nicht im sozialistischen Deutschland,  auch DDR genannt.Was ich eben auf Spiegel Online lese, hat mit der Trennung [...]

Werte Programm-Direktoren der deutschen Fernsehanstalten, werte BILD und werte Propagandamedien

2. Februar 2010 | Tags: Erscheinung, Ausstrahlung, Direktoren, Darsteller, Fernsehanstalten
Ich möchte mich bei Ihnen allen als Hartz-IV-Darsteller bewerben. Ich habe eine ausgesprochen negative Ausstrahlung, wirke finster und unfreundlich. Diese unsympathische Erscheinung meiner Person können 19 von 20 Programmdirektoren bestätigen, denn als es 2002 anläßlich einer documenta-Führung hieß – gesprochen von meiner jungen und adretten Kollegin -: “Wählen

FDP will die Mehrwertsteuer senken …

2. Februar 2010 | Tags: Autos, Preis, Mehrwertsteuer
… und zwar für Autos ab einem Preis von 100.000.– Euro.

Ich werde morgen am Dienstag, den 2.2.2010, ein Verbrechen begehen.

1. Februar 2010 | Tags: Dienstag, Frau, Abend, Bett, Kinder, dienstag abend
Ich werde morgen nicht arbeiten, so lang wie ich es aushalte, im Bett liegen bleiben, und am Abend ins Kino gehen. Meine Frau lasse ich zuhause, die muss sich um die Kinder kümmern.

Was meinte die FDP mit ihrem Wahlplakat “Arbeit muß sich wieder lohnen”.

1. Februar 2010 | Tags: Arbeitgeber, Arbeiten, Click, Absenkung, Meinte
Meinte sie die Einführung des Mindeslohns? Meinte sie die Absenkung von Hartz IV, damit das Arbeiten für einen Hungerlohn attraktiv wird. Meinte sie, dass sich das Arbeiten-Lassen für den Arbeitgeber wieder lohnt – im Sinne hoher Profite.Click to enlarge, um den Text rechts auf dem Plakat lesen zu können.

Ich plädiere für eine moderne Sklavenhaltergesellschaft nach dem Leitsatz: Wer Geld hat, gibt den Ton an.

31. Januar 2010 | Tags: Geld, Kollegen, Gebrauch, Barbarei, Leitsatz
Auch rate ich vom Gebrauch des Wortes Zwangsarbeit ab. Das klingt doch, werte Kollegen, viel zu sehr nach 3. Reich, also nach Barbarei.

Jochen Hoff auf Duckhome: Nur nicht Hartz IV erhöhen. Ein zutreffende Darstellung.

31. Januar 2010 | Tags: Deutschland, Arbeit, Darstellung, arbeit deutschland, Hartz, Duckhome
>>Hartz IV stellt in Deutschland praktisch den Mindestlohn dar. Nachdem der Postmindestlohn gefallen ist, werden auch die anderen Mindestlöhne fallen und im Endeffekt alle Bürger jede Arbeit annehmen müssen. Im Zweifelsfall wird eben auf Kosten des Steuerzahlers auf Hartz IV aufgestockt. Das heißt im Klartext, dass die Gewinne des Kapitals steigen, weil die Löhne sinken

Nachtstudio – mit einem Aufreger in den Februar, und zwar um 0:30.

30. Januar 2010 | Tags: Frau, Februar, Bett, Agenda, Aufreger
Wer unaufgeregt zu Bett gehen möchte, sollte sich diese Sendung schon morgen, Sonntag, tagsüber ansehen oder es doch besser ganz bleiben lassen. Der Nachstudio-Moderator befragt zwei Männer und eine Frau zum Thema “Agenda 2010″.Die Frau heißt Pohl und ist von der taz. Der eine Mann heißt Jörges und ist vom Stern und der andere ist [...]

Deutschlandfunk über ZEITARBEIT und Lohndrückerei.

30. Januar 2010 | Tags: Arbeitnehmer, Beitrag, Deutschlandfunk, Arbeitswelt
ZeitarbeitLohndrückerei in der modernen ArbeitsweltReguläre Arbeitnehmer entlassen und dann zu Dumpinglöhnen als Zeitarbeiter einstellen, das machen nicht nur Unternehmen wie Schlecker. Die Politik ist empört über den Missbrauch. Gehandelt hat die Regierung jedoch noch nicht.Beitrag zum Hören:http://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2010/01/29/dlf_20100129_1840_4cc15152.mp3Beitrag
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